Die mittelalterliche Feldsteinkirche wurde nur als einfacher Rechteckbau ausgeführt. Möglicherweise erst in späterer Zeit erhielt die Kirche den Fachwerkdachreiter, dessen massive Westwand von der Giebelseite des Kirchengebäudes etwas abgesetzt ist. Der Altar ist ein schlichter Blockaltar aus Holz. Die Felder der Kanzel, die an der Südwand steht, sind von Säulen begrenzt. Die Taufe mit Inschritt ist eine Stiftung von 1662. Eine Empore befindet sich an der West- und Nordseite. Am Ende der letzteren steht eine Orgel mit seitlichem Spieltisch (opus 147), die in der Werkstatt des Orgelbaumeisters Rühlmann entstand, dessen Firma in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Zörbig gegründet wurde. Die Bronzeglocke von 1623 goss die einzige Zerbster und anhaltische Glockengießerfamilie Koch (Vater und Sohn) im Jahr 1707 um.
Fachwerkreiter, schlichter Barockaltar, Taufbecken von 1662, Rühlmann-Orgel
Die Restaurierung des gesamten Dachstuhles und des Dachreiters war im September 1999 beendet.
Die Herren von Barby schenkten 1299 dem Nonnenkloster in Zerbst die Mühle
beim Dorf Karchowe. Der Ortsname ist slawischen Ursprungs.
Pfarramt Lindau, Pfn. Salome Quos, Grüne Straße 2, 39264 Lindau, Tel. 039246 / 365


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