Stiftung Entschlossene Kirchen c/o Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Stiftung zur Erhaltung der Dorfkirchen im Kirchenkreis Zerbst
Koblenzer Straße 75
53117 Bonn
Telefon 0228-3906 3980, vor Ort: 039248-926 20

Stiftung zum Erhalt der Dorfkirchen im Kirchenkreis Zerbst

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Luso - Dorfkirche

Geschichte

Die Kirche wurde 1891 im Stil des Historismus errichtet, die Apsis nach der Wende erneuert. Die einfache Einrichtung stammt aus der Erbauungszeit. Im Altarraum befinden sich drei farbige Bleiglasfenster, im mittleren ist Christus dargestellt. Die Orgel von 1881 ist eine Arbeit des Orgelbaumeisters Rühlmann in Zörbig. Die Bronzeglocke goss Johann Koch im Jahr 1704.

Besonderheiten

Hervorzuheben sind bei der Kirche in Luso das saalartige Schiff und farbige Bleiglasfenster. Bauelemente verschiedener Stile sind kombiniert. Geplant ist, in der Lusoer Kirche eine Sammlung von Gesangbüchern und Bibeln einzurichten und sie zu einer "Gesangbuchkirche" zu machen.

Zustand

Das Dach und der Farbanstrich müssten erneuert werden.

Ortsgeschichte

Luso ist eine ehemalige slawische Siedlung und als solche noch zu erkennen (Rundling). Laut einer Urkunde von 1339 statteten die Fürsten von Anhalt das Marienkloster zu Zerbst mit verschiedenen Gütern aus, darunter ist eine Wiese bei dem Dorf Luso. 

Veranstaltungen

Gelegentlich finden Gottesdienste und Konzerte statt. 

Kontakt

Kirche rund um die Uhr geöffnet, Kontakt: Pfarrer Thomas Meyer, Tel. 03923 / 3291 od. 669030  

Bild
Dorfkirche Luso 
Ort:
Luso
Kirchweihe:
1891 
Baustil:
Neoromanik 

Lage von Luso innerhalb des Kirchenkreises Zerbst.
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