Die Kirche wurde 1891 im Stil des Historismus errichtet, die Apsis nach der Wende erneuert. Die einfache Einrichtung stammt aus der Erbauungszeit. Im Altarraum befinden sich drei farbige Bleiglasfenster, im mittleren ist Christus dargestellt. Die Orgel von 1881 ist eine Arbeit des Orgelbaumeisters Rühlmann in Zörbig. Die Bronzeglocke goss Johann Koch im Jahr 1704.
Hervorzuheben sind bei der Kirche in Luso das saalartige Schiff und farbige Bleiglasfenster. Bauelemente verschiedener Stile sind kombiniert. Geplant ist, in der Lusoer Kirche eine Sammlung von Gesangbüchern und Bibeln einzurichten und sie zu einer "Gesangbuchkirche" zu machen.
Das Dach und der Farbanstrich müssten erneuert werden.
Luso ist eine ehemalige slawische Siedlung und als solche noch zu erkennen (Rundling). Laut einer Urkunde von 1339 statteten die Fürsten von Anhalt das Marienkloster zu Zerbst mit verschiedenen Gütern aus, darunter ist eine Wiese bei dem Dorf Luso.
Gelegentlich finden Gottesdienste und Konzerte statt.
Kirche rund um die Uhr geöffnet, Kontakt: Pfarrer Thomas Meyer, Tel. 03923 / 3291 od. 669030

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