Stiftung Entschlossene Kirchen c/o Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Stiftung zur Erhaltung der Dorfkirchen im Kirchenkreis Zerbst
Koblenzer Straße 75
53117 Bonn
Telefon 0228-3906 3980, vor Ort: 039248-926 20

Stiftung zum Erhalt der Dorfkirchen im Kirchenkreis Zerbst

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Pulspforde - St. Elisabeth

Geschichte

Die alte Kirche wurde 1628 durch kaiserliche Truppen zerstört und erst 1651 wieder aufgebaut. Die heutige Backsteinkirche wurde 1871/72 im neoromanischen Stil erbaut. Das Kirchenschiff mit drei großen Rundbogenfenstern auf beiden Seiten erhielt einen polygonalen Schluss. Die schlichte Einrichtung stammt aus der Erbauungszeit. Den Namen St. Elisabeth bekam die Kirche bei einem Festgottesdienst am 7. Oktober 2000.

Besonderheiten

Ungewöhnlich ist der Glockenstuhl über dem Westgiebel, dessen Bronzeglocke in Lauchhammer gegossen und 1999 eingebaut wurde. Die alte Glocke zersprang bei einem Trauergeläut im Zweiten Weltkrieg. Die Kirche erhielt leihweise eine Glocke von Zerbst-Ankuhn, bis die neue montiert wurde.

Zustand

Ortsgeschichte

Bischof Balduin von Brandenburg bestätigt 1214 in einer Urkunde das von Ida von Zerbst und ihren Söhnen gegründete Nonnenkloster zu Zerbst, worin auch steht, dass das Dorf Poghelsvorde Abgaben zu leisten hat. Es ist anzunehmen, dass der Ort schon vor 1400 eine Kirche hatte. 

Kontakt

Kirche durchgehend offen, Infos: Pfarrer Thomas Meyer, Rennstraße 7-9, 39261 Zerbst, Telefon: 03923 / 32 91 

Bild
Kirche St. Elisabeth Pulspforde 
Ort:
Pulspforde
Kirchweihe:
1871/72 
Baustil:
Neoromanik 

Lage von Pulspforde innerhalb des Kirchenkreises Zerbst.
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