Stiftung Entschlossene Kirchen c/o Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Stiftung zur Erhaltung der Dorfkirchen im Kirchenkreis Zerbst
Schlegelstraße 1
53113 Bonn
Telefon 0228 / 9091-212, vor Ort: 039248 / 7300

Stiftung zum Erhalt der Dorfkirchen im Kirchenkreis Zerbst

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Ragösen - St. Jakobi

Geschichte

Erbaut wurde die romanische Feldsteinkirche um 1200. Sie ist eine vollständige Anlage. Der dem Giebel aufgesetzte Fachwerkdachreiter mit Zeltdach, der eine massive Westwand besitzt, ist aus der Zeit der Restaurierungen 1674 bzw. 1684. Durch Blitzschlag 1928 zerstört, wurde er wie das Original wieder erneuert. Der Eingang in die Kirche ein Rundbogenportal auf der Nordseite. Die Priesterpforte ist auf der Nordseite des Chores in ihren Umrissen sichtbar. An der Nord- und Südseite von Schiff und Chor blieben teilweise romanische Fensteröffnungen erhalten. Die halbkreisförmige Apsis war vermutlich eingebrochen, ab der halben Höhe wird sie im Durchmesser geringer; zur Sicherheit bekam das Mauerwerk Stützpfeiler.

Besonderheiten

Das Innere besitzt eine Flachdecke. Die Kanzel steht auf einem Naturstamm mit handwerklicher Schnitzerei. Der obere Teil dieser Kanzelsäule stellt einen Frauenkopf dar, darunter ist Blattwerk und ein Früchtezopf. Der Kanzelkorb ist aus dem 18., die Säule möglicherweise schon aus dem 17. Jahrhundert. Auf dem Altartisch ist die Jahreszahl 1846 mit Fingern in den Putz gedrückt (bei einer Restaurierung oder Neuanfertigung). Der Taufstein (14. Jh.) weist die achtseitige Kelchform der Gotik auf. Die Glocke stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Zustand

Ortsgeschichte

Der Ort Rogosene wird 1214 mit seiner Kirche urkundlich erwähnt.  

Kontakt

Kirche 8-20 Uhr geöffnet, Kontakt Regionalpfarramt Roßlau, Tel. 034901 / 949 330. 

Bild
St. Jakobikirche Ragösen 
Ort:
Ragösen
Kirchweihe:
um 1200 
Baustil:
 

Lage von Ragösen innerhalb des Kirchenkreises Zerbst.
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