Stiftung Entschlossene Kirchen c/o Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Stiftung zur Erhaltung der Dorfkirchen im Kirchenkreis Zerbst
Koblenzer Straße 75
53117 Bonn
Telefon 0228-3906 3980, vor Ort: 039248-926 20

Stiftung zum Erhalt der Dorfkirchen im Kirchenkreis Zerbst

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Zernitz - St. Petri

Geschichte

Die Feldsteinkirche ist ein Bau aus dem 15. Jahrhundert. Die Steine sind kaum bearbeitet, sie befinden sich sehr unregelmäßig im Mauerwerk und werden mit viel Mörtel zusammengehalten. Der einfache Rechteckbau mit Apsis erfuhr 1890 einen Umbau, außen zu sehen am neugotischen Fries aus gelben Backsteinen am Kirchenschiff, sowie an den erkerartigen Türmchen an dessen Ecken. Der Fachwerkdachreiter mit gelbem Backstein im Gefache und steilem Helm stammt wahrscheinlich aus diesem Umbau, bei dem auch die Fenster ihre jetzige Form erhielten.

Besonderheiten

An der Westseite wurde der Eingang im neugotischen Stil vorgesetzt. Die Einrichtung mit der Orgel ist aus der Zeit des Umbaus 1890. Das Geläut hat zwei Bronzeglocken, von 1464 und von 1519.

Zustand

Ortsgeschichte

Im Jahr 1108 erschien erstmals ein Ort Zerneci in Urkunden. Das Dorf hat einen slawischen Ursprung wie viele Ortschaften in der Gegend. 

Kontakt

Pfarramt Lindau, Grüne Straße 2, 39264 Lindau, Tel. 039246 / 365 

Bild
St. Petrikirche Zernitz 
Ort:
Zernitz
Kirchweihe:
15. Jahrhundert 
Baustil:
Spätromanik, Neogotik 

Lage von Zernitz innerhalb des Kirchenkreises Zerbst.
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