Die Feldsteinkirche des Dorfes stammt bereits aus dem 12. Jahrhundert und ist eine vollständige Anlage, bestehend aus Schiff, eingezogenem quadratischen Chor, halbrunder Apsis und einem Querriegel, der das Schiff nach Westen bündig abschließt.
Bei einer Erneuerung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrunderts erhielt die Kirche durch Mansarddächer über Schiff und Turm ein völlig neues Aussehen. Die über dem Eingang vermerkte Jahreszahl 1909 kennzeichnet wahrscheinlich das Jahr der Veränderung von Fenstern und Kircheneingang. Der Innenraum der Kirche wurde 1936 erneuert. Die romanische Priesterpforte am Chor blieb bei den Umbauarbeiten erhalten. Mehrere Rundbogenfenster sind noch in ihren Umrissen sichtbar.
Altaraufsatz, Kanzel mit Ecksäulen und Empore sind zur Zeit des Barock angefertigt. 1992 wurde mit einer ausführlichen Rekonstruktion begonnen.
Die Kirche in Deetz ist eine vollständige Anlage aus dem 12. Jahrhundert mit barocker Innenausstattung.
Sie verfügt über zwei Bronzeglocken, die wahrscheinlich auf das 13. und das 14. Jahrhundert zurückgehen.
Gedenktafeln erinnern an die Gefallenen der Kriege gegen Österreich (1866), Frankreich (1870/71) und des Zweiten Weltkrieges.
In den Jahren 1993/94 wurde der gesamte Dachstuhl erneuert, das Dach neu eingedeckt. Dazu wurde die Orgel zwischenzeitlich eingelagert. !994 wurde die Kirche nach barockem Vorbild neu ausgemalt (Empore, Altar, Kanzel): Schwarze und weiße Marmorierung der Säulen, dunkelrote Umrandung der anderen Holzteile. Nach der 1994 abgeschlossenen Renovierung wurden die Bänke aus der Kirche in Hecklingen übernommen.
Deetz wurde als Detitz erstmals 1314 in einer Urkunde, das Kloster Leitzkau betreffend, erwähnt.
Hermann Knopf, Nedlitzer Str. 16, Deetz, Tel. 039246-7747 od. Frau Weimeister, Europa-Jugend-Bauernhof, Kurzes Ende 4, Deetz, Tel. 039246-62039


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